Die Pollenallergie, auch Heuschnupfen Von dem genannten Phänomen handelt es sich um eine Allergie gegen Pollen von Pflanzen, welche hauptsächlich während der Frühlings- und Sommersaison auftreten.
Beim Vorgang wird das Immunabwehrsystem des Körpers Fehlanzeigen bezüglich der Proteine im Pollen und behandelt diese daher wie bedrohliche Pathogene.
Zu den entstehenden Verteidigungssubstanzen gehört auch das Immunoglobulin E (IgE-Antikörper). Wenn diese Antikörper auf das entsprechende Allergen stoßen, freisetzen sie andere Abwehrsubstanzen wie Histamin, welche wiederum Symptome wie laufende Nase oder tränennde Augen hervorrufen.
Falls du an einer Pollenallergie leidest, könnte eine durchgängig histaminarme Ernährung hilfreich sein. Dadurch wirst du den Spiegel dieses Abwehrmittels im Organismus nicht unnötig steigen lassen.
Welke Nahrungsmittel du vermeiden sollte
Histaminhaltige Nahrungsmittel, die du insbesondere dann vermeiden solltest, wenn deine Allergie ausgeprägt ist, beinhalten zum Beispiel:
- Geraucherter, gepökelter, marinierter oder getrockneter Schinken und Geflügel sowie ungebrauter Wurstwaren wie Salami oder Mettwurst
- Fischarten wie Hering, Sardellen, Thunfisch, Makrele, Fischkonserve, Krebse sowie Mollusken
- Wie der mature Käse, beispielsweise Emmentaler, Parmesan und Camembert.
- Reifer Obst, Zitrusfrüchte, Bananen, Beeren und Nussprodukte
- Tomaten, Spinat, Sauerkraut, gekochte Gemüsepaste oder mariniertes Gemüse
- Schoki, Mandeln, Konfitüre oder Peanut Butter
- Schwarztee und Grüntee, Nesseltee sowie Fruchtsaft- und Gemüjesäfte aus den zuvor erwähnten Obstarten und Gemüsearten
- Sekt, Weizenbier, Rotwein, Likör oder Champagner
Beim Menschen mit Heuschnupfen kommt es oft zu Kreuzallergien bei bestimmten Lebensmitteln, die nicht zwangsläufig sehr viel Histamin enthalten müssen.
Dies impliziert, dass das Immunsystem zudem auf andere Verbindungen reagiert, deren Proteinstruktur den Proteinen der allergiefördernden Pollenkörner gleicht.
Zum Beispiel weisen eine vergleichbare Struktur von Pollenallergenen und somit ein erhöhter Verlust eines Kreuzallergie-Risks auf:
- Pollen von Gräsen ähneln Getreiden und Hülsenfrüchten (wie zum Beispiel Sojabohnen und Erdnüssen) sowie Tomaten.
- Kräuterpollen (insbesondere Beifuß) weisen Ähnlichkeiten zu Karotten, Sellerie, Kamille, Paprika, Tomaten, Artischocken und Gurken auf, sowie Knoblauch auf.
- Birkenpollen; sie ähneln Steinfrüchten und Kernobsten wie Äpfeln, Pflaumen, Kirschen, Nüssen oder Soya.
Daher solltest du diese Lebensmittel ggf. ebenfalls meiden.
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Diese Lebensmittel können helfen
Um die Pollenallergie Um diese zu bekämpfen, kannst du histaminarmere oder allergielindende Lebensmittel in deine Ernährung einbeziehen.
Beispiele für histaminreiche Lebensmittel sind:
- Frisches oder tiefgekühltes Fleisch und Geflügel samt Koch- und Brühwürsten
- Fischarten wie Lachs, Plötze, Kabeljau, RothBarsch, Pottfasan und Schellfisch
- Frische Milch, Quarkjogurt, frischer Käse, Butterkäse sowie jüngerer Gouda
- Himbeeren, Johannisbeerend, Preiselbeeren, Äpfel, Kirschen, Birnen, Nektarinen, Pfirsichen und Melonen
- Möhren, Gurken, Grünkohl, Pellkartoffeln, Paprikaschoten, Maismaiskörner, Zucchini sowie Spargelarten befinden hier.
- Ob Fruchtbonbons, Fruchtgummi, Kaugummi, Popcorn oder Honig – alles sollte im Rahmen bleiben.
- Kaffee, Tee, Wasser
- Reine Spirituosen, Weißwein, hellbieres like Pils oder Kölsch – aber nur im Moderationsmaß.
Zusätzlich enthält es Nahrungsmittel, die deine Allergiesymptome erleichtern können.
Vor allem grünes Blattgemüse ,, die Carotinoiden und Antioxidantien beinhaltet. Diese schützen Zellen vor free Radikalen und oxidativem Stress, der bei Entzündungen auftritt und zu Zell- und Gewebedamage führen kann.
Darüber hinaus können Antioxidantien im Allgemeinen das Risiko für eine Allergie senken und die allergischen Symptome positiv beeinflussen.
Schwarzbeerengewächse, Sea-Buckthorn und Elderschussel enthält auch hohe Mengen an Antioxidantien und zeigt deshalb eine entzündungshemmlende Wirkung.
Brokkoli Ist reich an vitaminhaltigem C und antioxidantischen Senfölglycosiden, was es zu einem wirksamen Mittel gegen Entzündungen der Atemwege macht. Durch diese Eigenschaften ist es effektiv bei der Linderung von Entzündungsprozessen im Atmungstrakt.
Petersilie Darüber hinaus kann es die Freisetzung von Histamin verhindern.
Äpfel und Zwiebeln Enthalten sind große Mengen an Quercetin, welches sich ähnlich wie Antihistaminika verhält – Medikamenten, die bei einer Allergie Ihre Symptome erleichtern können.
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