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Preise im Vergleich

Benzin im Südosten Deutschlands kostet mehr

Derzeit bezahlen Autofahrer am höchsten für Benzin und Diesel in Bayern und Sachsen. Im Gegensatz dazu können Menschen im Nordosten des Landes günstigere Preise dafür finden.

Aktuelle Daten des ADAC zeigen, dass Autofahrer in Bayern derzeit im ganzen Land am höchsten für Benzin und Diesel bezahlen müssen. Ebenfalls weisen die Preise für Treibstoffe in Sachsen über dem Durchschnitt anderer Bundesländer liegen.

Beim Vergleich mit der vorherigen Bewertung von März zeigt sich eine signifikante Veränderung in der Rangordnung der Bundesländer. Insbesondere wurden Bayern und Rheinland-Pfalz stark beeinträchtigt durch erhebliche Anstiege bei den Preisen. Während Bayreuth im vergangenen Monat noch innerhalb des Durchschnittsniveaus war, steht es jetzt an oberster Stelle für die höchstenDieselpreise und belegte auch den dritten Platz bezüglich der teuersten Super-E10-Variante. Im rheinländisch-pfälzerischen Raum hat man indessen festgestellt, dass der Dieseltanknow darunter rangiert als fünfte teuflteste Option weltweit, wohingegen die Benzinart E10 sogar zum zweitmeistkostspieligem Produkt avancierte.

In München hingegen weisen Benzinpreise erhebliche Schwankungen auf. Abhängig davon, welchen Tankplatz innerhalb eines Radius von fünf Kilometern Sie anvisieren, könnte zum Beispiel das Superbenzine10 zwischen 1,63 Euro und 1,72 Euro kosten, während der Preis für Diesel zwischen 1,52 Euro und 1,62 Euro liegen kann.

Der kostengünstigste Benzinkauf findet momentan in den Stadtstaaten statt.

In Sachsen ist aktuell Super E10 am kostspieligsten, während Diesel dort auf dem zweiter Platz steht. Dieses Bundesland zählt seit einiger Zeit zu den Gebieten mit den höchsten Treibstoffpreisen. Im Gegensatz dazu sind Kraftstoffe deutlich erschwinglicher in den drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg. In Bezug auf Super E10 nehmen diese Städte die Spitzenplätze ein; beim Diesel hingegen führt Bremen vor Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Daher bestimmt der ADAC die Tankpreise.

Zur vorliegenden Studie hat der ADAC die Preisinformationen von über 14.000 Tankstellen, deren Daten zur Marktklarheitsstelle für Kraftstoffe eingereicht wurden, analysiert und diesen Betrieben den jeweiligen Bundesländern zugewiesen. Die festgestellten Preise spiegeln einen Schnappschuss zum 15. April 2025 um 11 Uhr wider.

Nach Angaben des ADAC hat sowohl der Rückgang des Ölpreises als auch die Starke des US-Dollars nicht nur dazu geführt, dass generelle Spritpreise gesunken sind, sondern auch zu Änderungen auf lokalen Marktseitengeführt.

Sowohl das gegenwärtige Niedrigwasserszenario an der Rhine als auch die daraus resultierende Frage nach steigender Treibstoffkosten in Bayern wurde vom ADAC nicht eindeutig bekräftigt. Aus historischer Perspektive haben dergleichen Umstände jedoch oft höhere Preise verursacht. Ähnlich wie in Bayern ist auch Baden-Württembergs Platz im Rankings gesunken, wobei dieser Rückgang aber geringer ausgeprägt war als jener von Bayern.

Trotz des hohen Euros und der reduzierten Ölpreise hat die ADAC festgestellt, dass Kraftstoffkosten nur minimale Abnahmen gezeigt haben. Laut den Daten vom Montag beträgt der durchschnittliche Preis für Super E10 1,681 Euro pro Liter – dies entspricht einem Rückgang von 2,2 Cent seit dem Ende des vergangenen Monats. Für Diesel belauft sich der Preis auf 1,577 Euro je Liter – also um 3,4 Cent weniger im Vergleich zum Schluss von März. Zudem könnte noch eine weitere Ursache vorliegen: Die Beendigung der Heizperiode, welche üblicherweise einen Druckverlust auf die Preise für Diesel verursacht.

Verwendete Quellen:

  • presseportal.de: Mitteilung vom 15.4.2025
  • clever-tanken.de: Benzin- und Dieselpreise im Münchener Stadtzentrum am 15. April 2025

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