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Nach der Berichterstattung über "Dormagens charmanteste Kassiererin" hat sich ein echter Aufschwung um Sandra Sellenthin gebildet. Ihr Telefon bleibt praktisch nicht mehr ruhig.

Der Beifall war beeindruckend. Sandra Sellenthin (45) erhält sogar zwei Wochen später weiterhin Nachrichten auf ihrem Smartphone und kann einfach kein Grinsen mehr los. In ihrer Arbeit im Supermarkt hört sie nun die abgedrehtesten Geschichten.

Wegen des Berichts im NGZ über eine Kassiererin in einem Discounter auf der Kölner Straße, die dank ihres freundlichen Wesens so beliebt ist und sogar in sozialen Medien gelobt wird, bekommen sie am Checkout solche Anfragen nach Autogrammen vom verwirrten blonden Mädchen.

„Es gab definitiv nur positive Reaktionen auf den Bericht, die Leute fanden das richtig schön. So etwas gab es noch nie und das kam super an. Ja, die Leute stehen bei mir an der Kasse und wollen von mir ernsthaft Autogramme. Ich hab nicht mal einen Drucker...“, sagt Sandra mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Auf den sozialen Medien erhielt Sellenthin Tausende von Reaktionen und Kommentaren voller Begeisterung. Der Post über das Wohltätige dieser Person im Discounter verbreitete sich wie wild auf Facebook.

Ehre wem Ehre gebührt! Selbst innerhalb der Discount-Industrie ist Sandras Bekanntheit mittlerweile angekommen. "Ja, viele Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen haben es bemerkt und sind echt froh für mich", teilt sie mit. Diese Neuigkeit hat sich sogar bis nach Neuss verbreitet, wie man ihr berichtet. Die immer gut gelaunte Einwoherin von Osteuropa (Plauen) lebt seit 2007 in Köln, arbeitet jedoch bereits über zehn Jahre lang erfolgreich am Supermarkt an Beginn der Fußgängerzone und genießt laut ihrer eigenen Einschätzung ein positives Arbeitsklima.

Je mehr Motivation spürt sie daher nun natürlich darin, die Kunden auf ihre einzigartige Weise begeistert zu bedienen und weiterhin in diesen turbulenter Zeiten etwas Frische dem täglichen Leben hinzuzufügen. „Die Unterstützung von Menschen um mich herum ist großzügig, und ich möchte dies gern erwidern“, erklärt sie. Möglicherweise wird sie sich tatsächlich jetzt doch noch einen Drucker zulegen und Autogrammkarten bei der Kasse bereitstellen lassen.

(mkr)

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